Wissenswert: Professionelle Massage

Massagen sind nicht nur ein herrliches Wellnessprogramm, um sich eine Auszeit zu gönnen und verwöhnen zu lassen. Sie haben ebenfalls noch zahlreiche andere Vorteile für Ihre Gesundheit und die Regeneration des Körpers. Doch wann genau hilft eine Massage zur Steigerung des Wohlbefindens? Welche Beschwerden lindert eine professionelle Massage?

Nach einem anstrengenden Arbeitstag im Büro kämpfen viele Menschen mit Rücken-, Muskel- und Nackenschmerzen. Kein Wunder also, dass Massagen schon seit Jahrzehnten eingesetzt werden, um diese Probleme zu verringern. Bei Schmerzen handeln wir wie unsere Vorfahren: Mit den Händen streichen und massieren wir oftmals ganz unbewusst die schmerzende Stelle. Nicht gerade selten kommen Masseure als auch Physiotherapeuten zum Einsatz, um die Verspannungen des Gewebes und der Muskulatur bewusst zu beheben oder die Organe zu beeinflussen.

Die Wirkung einer professionellen Massage

Kaum eine Therapieform hat so einen umfangreichen Wirkungsbereich wie Massagen. Mit gezielten Handgriffen fördern die Experten die Durchblutung und Lockerung der Muskeln. Zudem lösen sie Knoten im Zellgewebe, Lymphbereich oder Verklebungen. Untersuchungsergebnisse der vergangenen Jahre verdeutlichen, wie wichtig die Weichteilstrukturen für unsere Bewegungen sind. Besonders bei akuten Schmerzen wirken Massagen extrem schmerzlindernd und verringern die Schmerzwahrnehmung. Dadurch ermöglichen sie weitere Therapieformen. Das Ankurbeln des Kreiskaufes, die Berührungen durch feste Handgriffe sowie die Erholung während einer Massage haben einen positiven Effekt auf die Psyche. Bei Depressionen und Angststörungen dient die klassische Massage eher als Ergänzung zur Therapie.

Ablauf einer professionellen Massage

Klassische Massagen richten ihr Augenmerk vor allem auf körperliche Beschwerden. In den meisten Fällen fangen solche Behandlungen mit leichten, wohltuenden Streichungen an. Dabei wird die Intensität der Massagegriffe getestet. Zugleich erfährt der Experte mehr über das schmerzende Gewebe. Mit verschiedenen Massagetechniken wie Kneten, Klopfen oder Streichen gelangt der Behandelnde in die tieferen Schichten des Gewebes. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Kommunikation mit dem Kunden, um weitere beratende Tipps zu Bewegungsübungen und zur Lebensstilführung wie Sportaktivitäten und Beruf zu geben. Dadurch kann man Fehlbelastungen vorbeugen.

Einsatz einer professionellen Massage

Besonders häufig bieten Masseure wohltuende Massagen zur Prävention, um das Körperbewusstsein zu stärken und Beschwerden zu vermeiden. Die Kunden sollen erfahren, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Richtige Körperhaltungen und die Pflege der Gesundheit führen zu Wohlbefinden als auch mehr Leistungsfähigkeit.

Klassische Massagen von professionellen Experten verringern eine große Breite an Symptomen bei Schmerzen unterschiedlichster Körperbereiche. Dazu zählen Beschwerden bei körperlichen Bewegungen, Rheuma, Arthrosen, Erkrankungen der Haut und Atemwege (z.B. Asthma), psychische, psychosomatische und neurologische Störungen (z.B. Stress, Burnout, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose).

Massagen kommen oftmals bei Nacken- und Rückenschmerzen unterstützend zur Krankengymnastik. Jedoch setzen viele Experten die Massage zur Vorbereitung auf die Krankengymnastik ein, um die Durchblutung zu steigern und Gewebeverhärtungen zu beheben.

Wichtig zu wissen: Bei körperlichen Erkrankungen mit einer Rechtfertigung für eine Massagebehandlung übernimmt die Krankenkasse für die Erstversorgung bis zu zehn Sitzungen. Zusätzliche Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.